die Erfindung

… des geschliffenen Gussasphaltes Bitu Terrazzo®
von Wilfried Christl

1983 übernahm ich die Firma Leite-Asphalt in Dornbirn und setzte vorerst die dort übliche Verlegung von Gussasphaltböden fort.

wchristlIch war aber schon immer von den italienischen Terrazzoböden begeistert und kannte deren Nachteile: hart, kalt und risseanfällig. Gussasphaltböden sind fußwarm und elastisch und haben auch sonst viele Vorteile, konnten aber bis dato nicht in dieser Optik hergestellt werden. Besessen von der Idee, Gussasphaltbeläge mit schönen Steinkörnungen in Terrazzo-Optik herzustellen, startete ich 1996 die ersten Versuche.

Ich experimentierte mit unterschiedlichsten Gussasphaltmischungen, die ich in der eigenen Mischanlage herstellte, und begann diese mit Diamantschleifmaschinen zu bearbeiten. Das Schleifen von Gussasphalt bis aufs Korn war bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt und fast nicht möglich, da die auf dem Markt befindlichen Werkzeuge ungeeignet waren. Also mussten spezielle Diamantmischungen kreiert werden.

1998 wurden die ersten Bauobjekte mit diesem völlig neuen Bodenbelag ausgerüstet. Im selben Jahr kreierte ich den Markennamen bitu-Terrazzo® (=Bitumen + Terrazzo), den ich auch zur Schutzmarke erklären ließ.

Am 18. Jänner 2005 gelang mir der Durchbruch mit dieser neuartigen Generation von Bodenbelägen, ich erhielt den 2. Preis beim Wettbewerb “contractworld.award” für meinen Bodenbelag als gestalterisches Element verliehen. Bei diesem von den Architekten Meck/München realisierten Projekt – Jugend- und Pfarrheim Thalmässing – wurde der Bodenbelag auch an die Wand geklebt und ebenfalls fugenlos verschliffen.

Im Jänner 2006 wurde das Patent in Deutschland nach zäher, siebenjähriger Prüfung angenommen!

Dieser besondere Bodenbelag fand und findet immer noch großen Anklang bei den Architekten, die die unschlagbaren Eigenschaften des Belags schnell schätzen lernten. Anfangs wurden eher Industrie- und öffentliche Gebäude mit Bitu Terrazzo® ausgestattet, inzwischen findet dieser Bodenbelag zusehends auch in die privaten Haushalte seine Akzeptanz.